Britschgi soll erstmals ins Schweizer Nati-Kader rücken
von belmedia Redaktion -schweizweit Allgemein Fussball Magazine nachrichtenticker.ch Nationalmannschaft News Orte Regionen Schweiz Schweiz Serie A soccer.ch Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch Themen Verbreitung
Sascha Britschgi steht vor dem nächsten grossen Schritt seiner Karriere. Nach Informationen aus dem Umfeld des 20-jährigen Parma-Profis soll der Verteidiger für die kommenden Nations-League-Spiele erstmals in das reguläre Aufgebot der Schweizer A-Nationalmannschaft berufen werden. Die offizielle Bestätigung durch den Schweizerischen Fussballverband steht noch aus.
Britschgi hat sich in Italien innerhalb kurzer Zeit einen festen Platz im Profifussball erarbeitet. Der frühere Luzerner gehört bei Parma Calcio zum Kader der ersten Mannschaft und stand in der laufenden Serie-A-Saison unter anderem gegen Juventus, Monza und zuletzt beim 1:2 gegen Como in der Startelf. Seine Vielseitigkeit macht ihn für Nationaltrainer Murat Yakin besonders interessant: Britschgi kann auf der rechten Seite sowohl defensiv als auch weiter vorne eingesetzt werden.
Für die Schweiz beginnt bereits am 26. September der nächste Pflichtspielblock. Zum Auftakt der Nations League reist die Nati nach Skopje zu Nordmazedonien, drei Tage später folgt das Auswärtsspiel gegen Schottland im Hampden Park. Den kompletten Fahrplan der Schweizer Nati in der Nations League haben wir bereits zusammengefasst. Für Britschgi könnte dieser Zusammenzug nun zur ersten Gelegenheit werden, sich im regulären Kreis der A-Nationalmannschaft zu zeigen.
Bei der WM bereits auf der Reserveliste
Ganz neu ist Britschgi im Blickfeld von Murat Yakin nicht. Bereits im Frühjahr hatte der Verteidiger öffentlich erklärt, mit dem Nationaltrainer im Austausch zu stehen. Im Sommer rückte er dann nochmals näher an die A-Nati heran: Auf der offiziellen Spielerliste des SFV für die Weltmeisterschaft 2026 wurde Britschgi als Reservespieler geführt.
Zum eigentlichen WM-Kader gehörte er allerdings nicht, auch ein A-Länderspiel hat der Luzerner bislang noch nicht absolviert. Sollte sich die Information aus seinem Umfeld bestätigen, wäre das bevorstehende Aufgebot deshalb ein wichtiger Schritt: Erstmals würde Britschgi für einen regulären Zusammenzug der A-Nationalmannschaft eingeplant.
Seine bisherige internationale Erfahrung sammelte der 20-Jährige vor allem in den Schweizer Nachwuchsauswahlen. Für die U21 kommt er aktuell auf sechs Länderspiele und 397 Einsatzminuten. Dabei wurde er auf verschiedenen Positionen eingesetzt, unter anderem auf beiden Aussenbahnen.
Britschgi erhält bei Parma viel Verantwortung
Auch auf Klubebene zeigt die Entwicklung klar nach oben. Britschgi wechselte im August 2025 vom FC Luzern nach Parma und schaffte in Italien rasch den Sprung in die Serie A. In der aktuellen Saison setzt Trainer Carlos Cuesta weiterhin regelmässig auf den Schweizer.
Beim 1:1 gegen Monza begann Britschgi auf der rechten Seite und spielte bis zur 78. Minute. Auch beim jüngsten Auswärtsspiel gegen Como gehörte er zur Startformation und wurde erst in der 80. Minute ausgewechselt. Zuvor hatte er bereits gegen Juventus von Beginn weg gespielt.
Gerade nach den Veränderungen auf den Schweizer Aussenpositionen ist die Entwicklung junger Verteidiger für die Nationalmannschaft besonders relevant. Britschgi bringt dabei nicht nur Tempo und Dynamik mit, sondern hat inzwischen auch regelmässige Spielpraxis in einer der stärksten europäischen Ligen gesammelt.
Die endgültige Gewissheit gibt es erst mit der offiziellen Kaderbekanntgabe des SFV. Dann wird sich zeigen, ob Britschgi tatsächlich erstmals als reguläres Mitglied der A-Nati einrückt.
- Der 20-Jährige kommt für die Schweizer U21 bislang auf sechs Einsätze und 397 Spielminuten.
- Bei der WM 2026 stand Britschgi bereits auf der offiziellen Reserveliste des SFV, hat aber noch kein A-Länderspiel absolviert.
- Vor dem möglichen Nati-Zusammenzug wartet auf Parma am 20. September noch das Serie-A-Heimspiel gegen Genoa.
Quelle: belmedia-Redaktion
Bildquelle: Symbolbild – Titelbild – KI-generiert