Saisonvorschau 4/14: Davos bleibt trotz Umbruch ein Titelkandidat
von belmedia Redaktion Allgemein Eishockey Graubünden Magazine nachrichtenticker.ch National League News Orte Regionen Schweiz Schweiz Spiele Sport Sport & Spiel sportaktuell.ch swisshockey.ch Themen Transfers Verbreitung Vereine
Der HC Davos startet als Qualifikationssieger und amtierender Vizemeister in die Saison 2026/27 – allerdings mit einem spürbar veränderten Kader. Nach überragenden 117 Punkten und dem erst in der Verlängerung von Spiel 7 verlorenen Playoff-Final gegen Fribourg-Gottéron müssen die Bündner mehrere gewichtige Abgänge auffangen. Trotzdem bleibt der HCD für uns eines der komplettesten Teams der Liga: Unsere Prognose lautet Rang 2. Die vergangene Saison setzte Massstäbe. Davos gewann die Qualifikation mit 191:120 Toren und 17 Punkten Vorsprung auf Gottéron, eliminierte in den Playoffs zunächst Zug und danach die ZSC Lions und stand im Final nur wenige Zentimeter vor dem Meistertitel. Dort führte der HCD nach fünf Partien 3:2, verlor aber die beiden letzten Spiele jeweils in der Verlängerung. Das entscheidende siebte Duell ging zuhause mit 2:3 nach Overtime verloren. Im Sommer folgte ein erheblicher Umbau. Topskorer und Captain Matej Stransky verliess den Klub ebenso wie Klas Dahlbeck, Michael Fora, Davyd Barandun, Simon Knak, Rico Gredig und Chris Egli. Dafür kehrten mit Ken Jäger und Dominik Egli zwei hochklassige Schweizer nach Davos zurück, Frédéric Allard verstärkt die Defensive und mit Harrison Schreiber sowie Lars Steiner drängen weitere jüngere Spieler ins Team. Entscheidend ist deshalb die Frage, ob Josh Holdens System weiterhin stärker ist als die Summe der prominenten Abgänge.
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