(Laax GR). Auf der Oberalpstrasse in Laax hat sich am Dienstagmittag ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen mit Anhänger und zwei Motorrädern ereignet.
Die beiden Motorradfahrer wurden dabei verletzt.
Für die Schweizer Volleyball-Nationalmannschaft endet die EuroVolley 2026 nach der Gruppenphase. Vor dem abschliessenden Spiel gegen Lettland ist der Einzug in den Achtelfinal rechnerisch nicht mehr möglich. Das Team von Juan Manuel Serramalera will das Turnier in Cluj-Napoca dennoch mit dem ersten Sieg abschliessen.
Die Schweiz verlor ihre bisherigen vier Partien gegen Frankreich mit 0:3, Rumänien mit 1:3, die Türkei mit 0:3 und Deutschland mit 1:3. Damit steht sie vor dem letzten Gruppenspiel noch ohne Punkt da. Lettland und die Türkei besitzen dagegen bereits je drei Punkte und treffen am Mittwoch direkt aufeinander – mindestens eines der beiden Teams wird deshalb in der Tabelle definitiv vor der Schweiz bleiben.
Trotz des vorzeitigen Ausscheidens zeigte die Schweizer Auswahl bei ihrer zweiten EM-Endrunde in Folge mehrere gute Phasen. Besonders gegen Olympiasieger Frankreich und zuletzt gegen Deutschland konnte sie einzelne Sätze lange offen gestalten. Gegen Lettland geht es nun darum, die positiven Ansätze in ein komplettes Spiel zu übertragen und die Europameisterschaft mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen.
Der EHC Chur hat sich innerhalb von zwei Jahren zu einer festen Grösse in der Swiss League entwickelt. Nach Rang 5 mit 91 Punkten und einer starken Qualifikation setzen die Bündner weiterhin auf die von Arx-Brüder, einen jungen Kern und gezielte Verstärkungen. Trotz der überzeugenden Vorbereitung erwarten wir einen kleinen Rückschritt – unsere Prognose lautet Rang 7.
Chur beendete die vergangene Qualifikation mit 156:119 Toren und 91 Punkten auf dem fünften Platz. Im Viertelfinal trafen die Bündner auf den HC La Chaux-de-Fonds und verloren die umkämpfte Serie mit 2:4 Siegen. Für einen Klub, der erst 2024 in die Swiss League zurückgekehrt war, bestätigte die Saison trotzdem eindrücklich, dass sich Chur in der zweithöchsten Spielklasse etabliert hat.
Der eingeschlagene Weg wird fortgesetzt. Reto und Jan von Arx bleiben an der Bande, während mit Robin Ramsauer, Liekit Reichle, Lars Frei, Sandis Smons, Denys Rubanik und weiteren Leistungsträgern ein grosser Teil des Kerns erhalten bleibt. Gleichzeitig mussten die Bündner einige gewichtige Abgänge ersetzen und greifen erneut auf junge Spieler sowie Leihkräfte aus National-League-Organisationen zurück.
Der EHC Arosa geht nach einem schwierigen ersten Jahr in der Swiss League mit einem deutlich veränderten und breiter aufgestellten Kader in die Saison 2026/27. Nach lediglich 25 Punkten und 227 Gegentoren soll der Abstand zur Konkurrenz kleiner werden. Die Vorbereitung liefert dafür durchaus Argumente – unsere Prognose lautet Rang 9.
Arosa beendete die vergangene Qualifikation nach 50 Spielen mit 97:227 Toren auf Rang 11. Besonders defensiv war der Unterschied zu den etablierten Swiss-League-Teams gross. Nun fällt Winterthur aus der Liga weg, womit nur noch zehn Mannschaften antreten. Für Arosa verändert das die Ausgangslage: Acht Teams erreichen die Playoffs, zwei Mannschaften müssen nach der Qualifikation zuschauen.
Headcoach Rolf Schrepfer bleibt an der Bande, während Goran Manojlovic neu als Sportchef Verantwortung trägt. Gleichzeitig wurde der Kader auf zahlreichen Positionen ergänzt. Tomas Vlcek, Titas Krakauskas, Gregory Weber, Dominik Volejnicek, Maxime Orlov, Gian Morson, Nicolas Warmbrodt und Marvin Rötheli gehören zu den neuen Gesichtern. Damit verfügt Arosa über deutlich mehr Optionen als noch während seiner ersten Swiss-League-Saison.
Heute Abend beginnt die National-League-Saison 2026/27 – und gleich zum Auftakt stehen alle 14 Klubs im Einsatz. Meister Fribourg-Gottéron startet auswärts beim EHC Biel in die Titelverteidigung, während die ZSC Lions den SC Bern zum ersten grossen Klassiker der neuen Spielzeit empfangen. Sämtliche sieben Partien beginnen um 19.45 Uhr.
Die Ausgangslage verspricht eine äusserst enge Saison. Fribourg muss nach dem historischen ersten Meistertitel mehrere gewichtige Abgänge auffangen, Davos will die bittere Finalniederlage vergessen und die ZSC Lions greifen unter Claude Julien wieder nach der Spitze. Gleichzeitig haben Bern, Lugano, Lausanne, Zug und Genève ihre Kader teilweise erheblich verändert.
Schon vor dem ersten Puckeinwurf haben wir sämtliche 14 Mannschaften ausführlich analysiert und eine komplette Ranglistenprognose erstellt. Einen zusätzlichen Überblick über Transfers, Favoriten und die Ausgangslage gibt es in unserer grossen Vorschau auf die National-League-Saison 2026/27.